Bauernhof

Bauernhof

Anspruch an Tierhaltung

Die Art der Tierhaltung ist am Ende eine Einstellungssache zu der wir mit Überzeugung stehen. Schon immer leben wir mit unseren Tieren im Einklang. Das beginnt mit der Geburt unserer Tiere, meistens auf unserem Bauernhof. Eine artgerechte Haltung ist für uns selbstverständlich und so weidet z.B. das Rindvieh auf den saftigen Wiesen des Oberharzes und trägt so zur Naturschutzpflege bei, die unser Betrieb in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Osterode/Harz und Goslar verfolgt. Auf dem Hof werden alle Tiere auf Stroh oder im Auslauf gehalten. Wir füttern nur das Stroh und Heu, was wir auf unseren Wiesen mähen, ohne Dünger oder andere Zusatzstoffe. Die Schlachtung erfolgt im eigenen Schlachthaus, so dass auch stressige Tier-Transporte nicht anfallen. Die konsequente Einhaltung all dieser Komponenten führt zu einer guten Qualität und schmackhaften Produkten.

Kälber-Säuglingsstation

Wir nennen es Kälber-Säuglingsstation wohingegen andere von einem Mutterkuhstall sprechen. Diese haben wir in 2018 erbaut, um den Bedürfnissen von Mutterkühen und Kälbern gerecht zu werden.
Das bedeutet, dass Kälber in diesem Stall mindestens ein halbes Jahr bei ihren Mutterkühen bleiben. Es gibt genügend Liege-, Lauf- und Fressbereiche auch mit einem Kälberschlupf, was ein abgeteilter Bereich ist der nur für die Kälber zugänglich ist.

Mit dem ersten Frost holen wir unsere Tiere von den Bergwiesen in den Stall, wo sie auf hinreichen Stroh bis zum Frühjahr bleiben. Das Futter steht den Tieren ständig zur freien Verfügung und ist nicht rationiert.

Bergwiesen

Berg-Mähwiesen sind charakteristisch für naturnah bewirtschaftete Berglandschaften und entstanden in Niedersachsen als typisches Element der historischen, bäuerlichen Kulturlandschaft der Mittelgebirgslagen. Heute rückt ihre Bedeutung für das Landschaftsbild und den Tourismus stärker ins Blickfeld und damit wächst das Interesse von Harzgemeinden und -städten am Erhalt der Berg-Mähwiesen. Diese Wiesen werden einmal gemäht – witterungsbedingt meist nicht vor Ende Juni – und anschließend teilweise beweidet. Sie gehören heute zu den stark gefährdeten Grünlandgesellschaften, zeichnen sich durch eine Vielzahl schutzbedürftiger Pflanzenarten aus und werden von einer artenreichen Tierwelt bewohnt.

Ein nicht zu unterschätzender Aufwand in oft schwierigem Gelände. Das Heu ergibt jedoch ideales Winterfutter zumal die Wiesen ungedüngt sind. Für unsere Tiere das Ideale Futter und ohne Zusatzstoffe. Wir denken, dass sich das in der Qualität und dem Geschmack des von uns produzierten Fleisches niederschlägt. Daher stehen viele unserer Tiere von Mai bis September auf den Bergwiesen des Harzes.